Roll- und Eissportgemeinschaft Wedemark

Eiskunstlauf

Eislaufen ist die älteste und meistbetriebene Wintersportart. Früher war Eislaufen aber noch kein Sport, man hat sich, um sich im Winter schneller fortzubewegen, Tierknochen unter die Schuhe gebunden und hat sich mit 2 Stöckern Anschwung gegeben, ähnlich wie beim Skilaufen.

Eiskunstlauf entwickelte sich ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, der erste Eislaufklub wurde 1742 in Edinburgh gegründet, es wurden aber noch keine Figuren gelaufen und auch keine Sprünge gesprungen so wie heute. Der erste deutsche Eislaufverein wurde in Frankfurt 1861 gegründet. Dort hat sich Eislauf in Eiskunstlauf und Eisschnelllauf aufgeteilt.

Zu der Ausrüstung gehört beim Training Handschuhe, Eiskunstlauf-Schlittschuhe, Trainingskleidung (Kleider mit Strumpfhose / Overboots oder enganliegende Hose und  T-Shirt/Pulli).  Dabei ist es wichtig, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird und man gleichzeitig vor Wind und Kälte geschützt ist. Bei Wettkämpfen braucht man ein Kürkleid.

Die Wettkämpfe sind nach Altersklasse und Können aufgeteilt. Je höher die Leistungsklasse, desto länger werden auch die Küren. In den Küren sind immer verschiedene Elemente, wie Sprünge, Pirouetten und eine Schrittfolge. Eine Kür wird von einem Trainer aufgebaut, meist sucht der sich die Kürmusik mit dem Läufer zusammen aus. Bei Turnieren gibt es von jedem Wertungsrichter eine A-Note und eine B-Note. Bei der A-Note wird technische Ausführung und Schwierigkeit der Kür bewertet. Bei der B-Note wird der künstlerische Ausdruck bewertet. Bevor man eine Gruppe höher starten kann, muss man eine Prüfung ablegen, die mit verschiedenen Elementen zu meistern ist.

Trainingszeiten Winter 2011 Eiskunstlauf:

Montags 17.30-18.30 Uhr:  Leistungsgruppe

Mittwochs 16.15-17.00 Uhr:  Anfänger 1+2 und Fortgeschrittene

Mittwochs 16.30-17.30 Uhr:  Leistungsgruppe

Samstags 13.30-14.30 Uhr:  Anfänger 1+2 und Fortgeschrittene